Hausbau Aktuell - Tipps & News
Die Kosten für den Hausbau steigen weiter
Während die Baukosten im August 2010 um 1,2 Prozent höher, als im August 2009 lagen, stiegen Sie von November 2010 bis November 2011 um weitere 2,9 Prozent. Bauherren könnten meinen, dass nun Bauunternehmer und Hausanbieter mehr oder vielleicht auch
zuviel verdienen könnten, dem ist jedoch nicht so. Kaum ein Bauunternehmen oder Handwerker hat Interesse daran, auf einem ohnehin hart umkämpften Markt, an der Preisschraube zu drehen. Jedoch können sie sich der globalen Kostensteigerung für Öl, Stahl, Holz und Kupfer nicht entziehen und müssen ihre Preise entsprechen anpassen. So sind die Kosten für Klempnerarbeiten um 4,2 %, für Elektroarbeiten und Zimmerarbeiten um jeweils 2,9 % gestiegen. Das statistische Bundesamt registrierte diese Preissteigerung für den Zeitraum von November 2011 bis November 2011. Aber die moderne Heiz- und Lüftungstechnik und auch die Putzarbeiten sind etwas teurer geworden.
Grundätzlich ergeben sich viele Kostenerhöhungen aber auch aus der ENEV 2009 und dem EEWärmeG. Wer zum Beispiel sein Haus mit Gas beheizen will, muss eine Solaranlage zur
Brauchwassererwärmung einbauen, die mindestens 4.000 Euro kostet. Werden Häuser immer dichter, werden auch Be- und Entlüftungsanlagen erforderlich, die widerum mindestens
5.000 Euro kosten.
Wer ein Haus bauen möchte, muss demzufolge mehr Geld für den Hausbau einplanen, als 2011 und die Tendenz ist eher steigend. Dies sollte Bauherren aber nicht verleiten, auf das vermeintlich billigste Hausangebot zurückzugreifen. Es kommt gerade beim Bauen auf das Verhältnis von Preis und Leistung an. Wenn die Preisangebote verschiedener Hausanbieter exorbitant voneinander abweichen, sollte das einem Bauinteressenten Anlass zu genauen Prüfung der Bau- und Leistungsbeschreibung geben.
Bauen Sie Ihr Haus mit einer Wärmepumpe der jüngsten Generation!
Es ist heutzutage nichts besonderes mehr, wenn man Bauherren eine Wärmepumpe anbietet. Dies wäre auch uns keine Bemerkung an dieser Stelle wert. ABER: Bei uns erhalten Sie ab sofort eine hocheffiziente Luft-/ Wasser-Wärmepumpe der neuesten Generation. Das besondere daran ist, dass Sie mit dieser Wärmepumpe ganz und gar ohne einen Heizstab auskommen. Unsere neue Wärmepumpe arbeitet nich nur effizienter als andere, sondern sieht auch äußerst ansprechend aus. Im Hauswirtschaftsraum, der in der Regel sowieso schon beengt ist, nimmt die komplette Anlage nicht viel mehr Platz weg, als eine Tief-/Kühlschrankkombination. Zudem gibt es keine sichtbare Verrohrung, die das Auge des Betrachters stören könnte. Die Warmwasseraufbereitung ist in die Wärmepumpe komplett integriert und stellt problemlos bis zu 3 Badewannenfüllungen in Folge sicher. Unsere Wärmepumpe ist mit einer patentierten dreiteiligen Wärmetauscheinheit ausgestattet und arbeitet völlig unabhängig von Temperatur und Wassermenge der Heizungsanlage. Durch einen hydraulischen Abgleich nach DIN 18380 Abs. 3.1.1 VOB Teil C 7.3 muss das Heizungssystem auch nur soviel Wasser abnehmen, wie momentan tatsächlich benötigt wird.
Unsere Wärmepumpe kann problemlos auch mit konventionellen Plattenheizkörpern betrieben werden, schließlich ist eine Fußbodenheizung nicht jedermanns Sache.
Buchtipps für Bauinteressenten & Bauherren
Der Hausbau ist ein großes Lebenswerk, dessen Ergebnis Sie über Jahrzehnte begleiten wird. Als Hausbau-Interessent und Bauherr können Sie im Internet sicher vieles zum Thema Bauen finden, aber was gibt es Schöneres, als in aller Ruhe in einem guten Buch zu blättern. Noch dazu, wenn es wertvolle Informationen für den Leser bereit hält .
Die Entwicklung der Zinsen für die Finanzierung von Hausbau und Immobilien
Das Jahr 2011 war ein sehr bewegtes Jahr, auch in Bezug auf die Zinsentwicklung für Baugeld. Nachdem die Zinsen im ersten Quartal 2011 um etwa einen halben Prozentsatz siegen, sind sie zum Ende des Jahres 2011 um fast 1% gefallen. Wir sind nun Anfang 2012 fast wieder bei den Zinskonditionen, wie wir Sie im Herbst 2010 schon einmal hatten. Bankprofis sehen Europas Finanz- und Schuldenkrise als eine der Ursachen dafür.
Derzeit liegen die 10-Jahres-Konditionen für eine Baufinanzierung unter 3 Prozent.
Gerade deshalb gilt die Empfehlung unserer Finanzierungsprofis, bei einem günstigen Zinsniveau eine möglichst hohe Anfangstilgung zu wählen.
Standardgemäß wird 1 Prozent angeboten, sinnvoll sind aber eher zwei oder mehr Prozent. Wir verdeutlichen dies an einem Rechenbeispiel:
Für ein Darlehen von 200.000 € zahlen Sie, bei einer Laufzeit von 10 Jahren, einem Zins von 3 % und einer Tilgung von 1 %, monatlich knapp 667 € und haben
nach Ablauf der Zinsfestschreibung eine Restschuld von 176.710 €. Hätten Sie diesen Kredit mit 2% getilgt, bliebe nach 10 Jahren eine
Restschuld von 153.420 €, bei einer monatlichen Rate von ca. 833 €. Nutzen Sie die noch immer attraktiven Zinsen für eine höhere Tilgung! Wir empfehlen zudem eine Zinsbindung von mehr als 10 Jahren. In 10 Jahren werden die Zinsen kaum noch so günstig sein, wie derzeit.
Zinsen für Baukredite mit kurzer Laufzeit sind günstig wie nie
Auf einem Werbezettel eines Wettbewerbes las ich folgendes: "150.000 Euro Kredit fürs neue Haus, nur 450 Euro im Monat! Bauen Sie jetzt!"
Liest sich toll, ist es aber nicht! Tatsächlich sind die Zinsen für eine Baufinanzierung mit einer Zinsbindung von fünf Jahren momentan auf dem absoluten Tiefststand.
Man kann diese Konditionen sogar als historisches Allzeittief bezeichnen. ABER: Berechnet wurde hier mit einen effektiven Jahreszins von 2,56 % und nur 1% Tilgung.
Sie haben bei dieser Finanzierung zum Ende der Sollzinsbindung 7.984,08 Euro getilgt und eine Restschuld von 142.015,92 Euro, welche Sie mit ziemlicher Sicherheit nicht zu den
derzeitigen Konditionen finanzieren könnten. Die tollen Zinsen werden schnell zum Bumerang, wenn Sie eine Anschlussfinanzierung zu ungünstigen Konditionen abschließen müssten.
Geeignet ist jedoch die kurze Zinsbindung für Bauherren, welche in fünf Jahren Auszahlungen aus Lebens- oder Rentenversicherungen oder anderen Anlagen erwarten. Jedoch sollte man
immer eine entsprechend hohe Tilgung vereinbaren. Auch dafür eine Rechnung:
Würden Sie heute 150.000 Euro zum Effektivzinssatz von 2,56 % und einer Tilgung von 6% aufnehmen, entspräche das einer jährlichen Gesamtleistung (Annuität) von 8,52 %, also
einer Summe von 1.065 Euro im Monat. Sie haben zum Ende der Sollzinsbindung 47.904,36 Euro getilgt und eine Restschuld von 102.095,64 Euro.
Dieses Beispiel verdeutlicht auch, dass bei günstigen Zinssätzen eine hohe Anfangstilgung sehr sinnvoll ist. Würden die Zinsen nach 10 Jahren um 2% steigen, würde bei
gleicher Annuität eine monatliche Kreditrate von 1.235,16 Euro fällig werden. Wie die Zinsen sich jedoch entwickeln, kann niemand sagen. Daher sollte man sich gut überlegen, ob das
Zinsschnäppchen wirklich ein gutes Geschäft für Sie ist.
Wer also auf die Eingangs erwähnte Werbemasche hereinfällt, wird höchstwahrscheinlich in fünf Jahren einen Alptraum erleben!
Finanzierung mit Bausparkassen kann momentan unattraktiv sein
Die derzeitig günstigen Zinsen für ein Hypothekendarlehen sind für Bauherren und Immobilienkäufer gleichermaßen erfreulich.
Etwas anders sieht es oft aus, wenn Bauspardarlehen zugeteilt werden. Die für das Bauspardarlehen vereinbarten Zinskonditionen sind in vielen Fällen
ungünstiger, als kongruente Darlehen von Banken oder auch Sparkassen.
Wenn die Zinskonditionen der Bausparkasse durch bessere ersetzt werden können, sollten Sie sich das Guthaben aus dem Bausparvertrag auszahlen lassen und die Finanzierung für den Hausbau oder die Immobilie mit den attraktiveren Konditionen realisieren.
Die Elektrik – Essentieller Bestandteil beim Hausbau
Eines der wichtigsten Arbeiten an einem neuen Haus sind die Elektrik und die damit zusammenhängende Elektroinstallation. Ein Haus ohne Stromkabel und -anschlüsse ist heute kaum noch vorstellbar.
Damit alles wie gewünscht funktioniert, muss die Planung sämtlicher Anschlüsse und Elektroinstallation durch einen Fachmann frühestmöglich in den Hausbau einbezogen werden. Dabei spielen vor allem die Aspekte Funktionalität und Sicherheit eine Rolle. Zur Funktionalität gehört erst einmal, dass die Anzahl an Steckdosen und Lichtschaltern hoch genug ist. In jedem Haushalt gibt es heute durchschnittlich 15 Elektrogeräte, von denen zumindest ein Teil einen dauerhaften Anschluss benötigt. Zudem muss im Vorfeld bedacht werden, dass Geräte mit einer Anschlussleistung von mehr als 2.000 Watt einen eigenen Stromkreis benötigen. Hierzu zählt in erster Linie der Elektroherd oder der Geschirrspüler. Der Herd braucht dabei aber einen Festanschluss und muss zwingend vom Fachmann angeschlossen werden, da sonst im Schadensfall die Versicherung nicht zahlt. Um die Sicherheit aller Bewohner zu gewährleisten, müssen die Steckdosen mit Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen geschützt sein. Diese registrieren jede Fehlfunktion eines Elektrogerätes und unterbrechen binnen weniger tausendstel Sekunden den Stromfluss und verhindert so einen Stromschlag.
Das richtige Licht zur richtigen Zeit trägt zum Wohlbefinden bei
Neben der Planung der Anschlüsse für alle Elektrogeräte gehört zur Elektroinstallation im Haus auch der richtige Entwurf für die Lichtgestaltung. In Arbeitsbereichen wie Herd oder Arbeitszimmer werden helle Lichtquellen benötigt, um ein sicheres beziehungsweise entspanntes Kochen und Arbeiten zu ermöglichen. Zudem sollten Lampen so angebracht werden, dass kein Schatten geworfen wird, sondern das Licht direkt dort ist, wo es benötigt wird. Das helle Licht, welches für die Arbeit wichtig ist, wirkt dann beim entspannten Beisammensein oder Fernsehen für die meisten Menschen eher unangenehm. Daher macht es Sinn, weitere Lichtquellen einzuplanen. Indirektes Licht und eine Dimmerfunktion können diese Ansprüche sehr gut erfüllen. Um das Leben zu erleichtern, ist es sinnvoll, mehrere Lichtschalter einzuplanen, um sowohl am Ein-/Ausgang als auch am Arbeitsplatz, das Licht an oder ausschalten zu können. Durch eine fachmännische Elektroinstallation geht immer das richtige Licht mit dem richtigen Anschluss einher.
Fertiggarage aus Beton bauen
Eine Garage am Haus ist für viele Hausherren fast selbstverständlich. Sie bietet weitaus mehr Nutzungsmöglichkeiten, als nur den Wetterschutz für das Auto.
Fertiggaragen aus Beton sind günstiger, als konventionell gemauerte Garagen und zudem können sie exakt zum Fertigstellungstermin des Eigenheims bestellt werden. Um den Innenraum einer Fertiggarage optimal nutzen zu können, stehen verschiedenste Regale und Aufhängungen zur Auswahl, die gleich mitbestellt werden können. Der Aufbau einer Einzel- oder Doppelgarage, aus Beton ist nach Anlieferung in kurzer Zeit erledigt und schon können Sie den zusätzlichen Platz Ihrer Fertiggarage nutzen. Hier geht es zur: Garagen-Übersicht!
Unabhängigkeit von Netzbetreibern durch Strom aus dem Keller?
Mikro-Blockheizkraftwerke ermöglichen dies und das Prinzip, das hinter einem Blockheizkraftwerk steht, ist simpel:
Die Abwärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, wird nicht einfach in die Luft entlassen, sondern wird zum Heizen des Objekts verwendet. Für Eigenheim - Besitzer gibt es Mikro- bzw. Mini-BHKWs, die im Keller eingebaut werden können. Betrieben werden diese Mikro-BHKWs mit Öl, Gas oder Biomasse. Der elektrische Nutzungsgrad liegt bei ca. 25 Prozent, der Gesamtnutzungsgrad bei 90%. Der hohe Gesamtnutzungsgrad eines Mini-Blockheizkraftwerks erklärt sich vor allem durch den Wegfall von Transportwegen. Unterschieden wird auch zwischen wärmegeführten, stromgeführten und netzgeführten BHKWs. Bei wärmegeführten BHKWs richtet sich die Leistungsabgabe nach der benötigten Wärmeenergie, bei stromgeführten BHKWs nach dem Strombedarf. Bei netzgeführten BHKWs wird die Leistungsabgabe je nach Bedarf zentral geregelt. Beim Hausbau kann es durchaus sinnvoll sein, anstelle einer Heizungsanlage ein Blockheizkraftwerk einbauen zu lassen.
Seniorengerechte Häuser: wichtiger denn je
Häuser, die den Anforderungen älterer Menschen entsprechen, werden heutzutage immer wichtiger. Die Bevölkerungsstruktur verändert sich schon seit vielen Jahren, Häuser, in denen sich Senioren frei und selbstständig bewegen können, sind daher von größter Bedeutung. Zwar
kann man nicht pauschal sagen, dass Bungalows besser sind als Etagenhäuser, jedoch bieten sie älteren Menschenaber einen erheblichen Vorteil. Das Treppensteigen fällt komplett weg. Moderne Treppenlifte können zwar auch in Häusern mit zwei Etagen helfen, sich weitgehend uneingeschränkt zu bewegen. Aber erstens bedeutet ein Treppenlift technischen und finanziellen Aufwand. Und zweitens braucht er Platz. Diese Problemstellung gibt es bei ebenerdigen Häusern nicht.
Bei uns oder unter der Rubrik "Haus bauen" bei Immonet.de kann man sich viele Tipps und Hinweise holen, die wichtig für seniorengerechtes Wohnen sind. Es beginnt bei der Frage, ob das Haus individuell geplant werden soll oder ob ein Typenhaus gewünscht wird.
Der einzelne Bedarf wird übrigens auch nach Normen ermittelt. So wird beispielsweise die Notwendigkeit über rollstuhlgerechtes Wohnen durch die „DIN 18025 – Teil 1“ geregelt. Was auf den ersten Blick wie trockenes Regelwerk wirkt, ist doch letztlich durchaus nützlich, wenn es darum geht, seniorengerecht zu bauen. Oft sind es Kleinigkeiten, die darüber entscheiden, wie hoch die Wohnqualität für Senioren ist. Man kann in die optimale Planung für das Haus auch Faktoren wie eingeschränktes Gehen mit einfließen lassen. Während der eine ältere Mensch noch gut alleine oder mit einer Gehilfe laufen kann, ist der andere komplett auf einen Rollstuhl angewiesen. Aber selbst wenn der Mensch noch rüstig ist und sich gut bewegen kann, sollte die Planung immer auch in die Zukunft reichen. Irgendwann funktioniert das Gehen ohne fremde Hilfe vielleicht nicht mehr. Auch dann sollte das Haus den Herausforderungen gewachsen sein.
Sicherheitsglas: Ein vielseitiges Material, auch für den Hausbau
Sicherheitsglas ist aus unserer komplexen Welt nicht mehr wegzudenken. Dank seiner besonderen Eigenschaften stellt es beim Zerbrechen ein geringeres Verletzungsrisiko dar als andere Glasarten.
Schon lange bestehen deshalb die Glasscheiben in Autos, Bussen, LKWs und Zügen aus Sicherheitsglas. Auch beim Hausbau findet Sicherheitsglas Anwendung, insbesondere bei Wintergärten oder Dachelementen aus Glas.
Unterschieden wird zwischen Einscheiben- und Verbund-Sicherheitsglas, kurz ESG und VSG. Das sogenannte ESG besteht aus einer Flachglasscheibe, die in einem besonderen Herstellungsverfahren die gewünschte Stabilität erreicht.
Das VSG besteht aus mindestens zwei Flachglasscheiben und einer Spezialfolie, die mit einer Walze aufeinander gepresst werden. Wenn das Vielscheiben-Sicherheitsglas zerbricht, werden die Splitter von der Folie zusammengehalten.
ESG wird hauptsächlich in Verkehrsmitteln eingesetzt, wie zum Beispiel für die Windschutzscheiben von Autos oder Bussen.
Beim Hausbau verwendet man in der Regel
VSG. Eingesetzt wird es zum Beispiel bei Glasdächern, Wintergärten und bodentiefen Fensterelementen.
